Gedankenanstoß – Wenn ich dement bin…

17 12 2007

Momentan mache ich mir so einige Gedanken über das Thema „Alzheimer“. Für mich ist diese Thematik nicht vollkommen neu, aber ich beschäftige mich aus gegebenem Anlass sehr viel intensiver damit. Auch die Öffentlichkeit scheint sich immer mehr mit diesem Thema (oder für manche das „Schreckgespenst Alzheimer“) auseinanderzusetzen. Hat man im Alltag mit Alzheimerpatienten zu tun, dann kommt man manchmal an Grenzen und in unangenehme Situationen, die man gerne vermeiden möchte. Wie soll man sich verhalten, was soll man sagen, wie kann man helfen? Sehr häufig haben Angehörige unheimliche Schwierigkeiten sich in der Gesamtsituation zurechtzufinden.

Mir ist neulich ein sehr inhaltsvoller Zettel mit guten Denkanstößen in die Hände gefallen, den ich als sehr hilfreich empfand. Leider ist mir der Autor oder die Autoren nicht bekannt.

Gedankenanstoß – Wenn ich dement bin …

  • Wenn ich dement bin, soll mein Leben einfach übersichtlich sein. Es soll so sein, dass ich jeden Tag zur gleichen Zeit das gleiche mache – auch wenn es dauert, bis ich es verstehe.
  • Wenn ich dement bin, musst Du ruhig mit mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl habe, dass Du böse mit mir bist. Du sollst mir immer erzählen was Du tust.
  • Wenn ich dement bin, denke daran, dass es gut für mich ist, schöne Erlebnisse zu haben.
  • Wenn ich dement bin, kann ich mich wahrscheinlich nicht mehr daran erinnern, was ich gerne möchte. Dann musst Du es mit zeigen.
  • Wenn ich dement bin, kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt gut mit den Fingern. Lass mich das tun!
  • Wenn ich dement bin, kann ich eigensinnig und boshaft sein und schlechte Laune haben. Dann bin ich das, weil ich mich so hilflos und machtlos fühle – und das hasse ich.
  • Wenn ich dement bin, bin ich leicht zu beruhigen. Nicht mit Worten, sondern indem Du ruhig bleibst und mich hältst.
  • Wenn ich dement bin, verstehe ich Alternativfragen nicht. Frage kurz und mach mir nur ein Angebot.
  • Wenn ich dement bin, guck mich an, berühre mich, lächle, bevor Du mit mir sprichst. Vergiss nicht, dass ich oft vergesse. Rede in normaler Lautstärke mit mir. Ich bin dement – aber nicht schwerhörig.
  • Wenn ich dement bin, höre ich gern Musik. Ich habe nur vergessen, welche. Erinnere Du Dich für mich, welche Musik ich gerne gehört habe. Ich singe auch gern und kenne die Texte noch, Du musst mich nur daran erinnern und mitsingen.
  • Wenn ich dement bin und schimpfe, dann geh ein paar Schritte zurück, damit ich das Gefühl habe, immer noch Eindruck machen zu können.
  • Wenn ich dement bin und sage, ich will nach Hause, dann nimm mich ernst und denke daran, dass ich mich auf einer Zeitreise befinde.

DANKE





Weihnachtskonzert mit Cae & Eddie Gauntt

9 12 2007

Gestern Abend haben wir als gesamte Familie (inklusive Schwager aber ohne meine zweitjüngste Schwester) einen wunderschönen Konzertabend mit Cae und Eddie Gauntt erleben dürfen. Es war das Weihnachtsgeschenk von uns Schwestern an unsere Eltern. Dafür sind wir sogar bis nach Marburg gefahren. Es ist einfach unglaublich, wie diese beiden Künstler altertümliche, klassische und moderne Musik in Verbindung bringen können. Unterstützt wurden sie von ihrem Sohn Lukas und Florian Sitzmann.

Also, ich bin wirklich immer noch sehr beeindruckt von diesem Konzert. Obwohl ich mir ja schon die Weihnachtscd seit September immer wieder anhören musste (Dank meiner kleinen Schwester ;-) ) und diese mir schon echt sehr gut gefallen hat, ist es doch etwas ganz anderes diese Beiden live zu hören. Cae Gauntt’s Stimme fand ich ja schon immer sehr schön und ausdrucksstark. Nun durfte ich aber auch einmal die Stimme ihres Mannes kennenlernen, der schon an der Wiener Staatsoper Engagements hatte und mittlerweile seit mehr als 20 Jahren am Badischen Staatstheater in Karlsruhe tätig ist. Also seine Stimme ist ja der absolute Hammer. Da geht es einem durchs Mark und Bein.

Genial war natürlich auch die musikalische Unterstützung von Florian Sitzmann. Der kann ja auch wirklich alles begleiten, sei es mit dem Klavier, dem Cello oder seiner Stimme.

Ein wirklich gelungener Abend, der einer Wiederholung bedarf. Vielleicht im nächsten Jahr!?





Meine Sonntagsbeschäftigung!!!

24 11 2007

Zwischen 16:50Uhr und ca. 18:20Uhr am Sonntag ist es niemandem erlaubt mich zu stören oder zu verplanen. Das geht nun schon seit Wochen so. Ich habe nämlich entdeckt, dass die Moody Bible Church in Chicago ihren Gottesdienst live übers Internet broadcasted. In den letzten Wochen hat Dr. Erwin Lutzer, der Pastor dieser Gemeinde, über die sieben Briefe an die sieben Gemeinden in der Offenbarung gepredigt. Einfach phänomenal. Da ich in eine Gemeinde gehe, in der jede Woche ein anderer Prediger predigt und aufgrund dessen wir nie einen fortlaufenden Text behandeln können, freue ich mich jede Woche auf die Predigt von Lutzer.
Die Predigtreihe über die sieben Briefe an die sieben Gemeinden ist leider beendet. Morgen wird er allerdings über ein Thema predigen, dass ich zum Motto meines dritten Bibelschuljahres und meines Sommerpraktikums in Brake 2005 gemacht habe. Hier die Sermon Notes

Pleasing The Lord…Always!

1 Thessalonians 5:12-28

Dr. Erwin W. Lutzer

In this passage we have instructions that transform our attitudes and please God.

1. Always Rejoice (v. 16)

2. Always Pray (v. 17)

3. Always Give Thanks (v. 18)

 

Übrigens, die Gestaltung des Gottesdienstes erinnert mich sehr an die typischen altmodischen Kirchengottesdienste, die ich aus meiner Kindheit kenne. Alte Lieder, Orgel, etc. Aber seltsamerweise stört mich das nicht sonderlich, weil ich mich zu sehr auf die Predigt freue und die ist keineswegs altmodisch, sondern teilweise sehr herausfordernd.

 





Urban Promise Video Clip

18 11 2007

Beim Anschauen des folgenden Clips taucht ganz viel Wehmut bei mir auf. Die Kinder und Jugendliche die Ihr dort sehen könnt, bedeuten mir unheimlich viel. Eigentlich alle Kids in diesem Clip sind mir persönlich bekannt. Zu jedem könnte ich Euch eine Geschichte erzählen. Obwohl ich nur etwas mehr als zwei Monate bei Urban Promise Wilmington zu Hause war, habe ich diese Arbeit und diese Kids in mein Herz geschlossen. Ich vermisse sie sehr.

   Hier gehts zum Urban Promise Video Clip

Übrigens, der alten Mann, den Ihr beim Seilspringen sehen könnt, ist fast 90 Jahre alt und kommt jede Woche für einen ganzen Nachmittag, um beim After School Program mitzuhelfen. Erstaunlich!!!





VHS

7 09 2007

Mit VHS meine ich jetzt nicht die Volkshochschule oder unser ehemaliges Busunternehmen in Siegen, sondern ganz einfach die alten schrulligen Dinger, auf denen man Filme und dergleichen aufnehmen kann/konnte. Da ich momentan mein ganzes Hab und Gut am sortieren bin, stößt man natürlich auch auf solch antike Dinge. Ja, und beim Durchschauen dieser Videokassetten bin ich plötzlich wieder in meine Vergangenheit versetzt worden. Und mir ist bewusst geworden, dass ich dieses wertvolle und inhaltsvolle Gut nicht unbedingt zerstört sehen will. Und nun zu meinem Anliegen: Hat vielleicht jemand von meinen verehrten  Bekannten und Freunden die Möglichkeit meine Videos zu digitalisieren? Es sind auch nicht wirklich viele Videos. Das wäre voll genial!

Außerdem habe ich auch noch etwas mehr als zehn Videokassetten zum Verschenken. Die sind natürlich schon einmal überspielt worden, aber ich habe mir die Mühe gemacht alles zu löschen. Wie es allerdings mit der Qualität so aussieht, kann ich leider nicht beurteilen. Wer aber Bedarf hat, der darf sich gerne bei mir melden. Ansonsten kommen die nämlich auf den Müll. Und das wäre doch zu schade!





Sola Lippe 2007

23 07 2007

Tja, ich kann es noch immer net glauben, aber ich werde tatsächlich auf ein Sommerlager fahren. So richtig im Zelt schlafen, bei Wind und Wetter und kein ordentliches Badezimmer benutzen, etc ;-)

Wer mich kennt weiß ja, wie ich übers zelten so denke. Hab das einmal gemacht und mir geschworen, dass ich dies nie wieder machen werde. Ich habe ja schon auf unheimlich vielen Kinder- und Teenagerfreizeiten mitgearbeitet, aber die sind immer ohne Zelt ausgekommen.

Naja, nu hat mich meine Schwester letzte Woche gefragt, ob ich nicht in der Küche aushelfen könnte, da sie dort noch Hilfe benötigen würden. Habe dann zwei Tage überlegt und zugesagt. Jetzt bin ich mal gespannt wie es so werden wird. Natürlich bin ich bestens fürs campen ausgerüstet! Besitze nämlich die wichtigsten Utensilien nicht. Da aber momentan alle meine Schwestern auf dem Sola in Lippe verweilen, werden die mich ja wohl hoffentlich unterstützen und ausrüsten können.

Sodele, ich werd dann mal ans packen gehen! Hoffentlich bekommen wir keine Temperaturen die unter dem Gefrierpunkt liegen.





I am back,…

18 07 2007

… aber es gibt trotzdem nichts Neues zu berichten. Die Arztgeschichten erspare ich Euch einfach mal. Jo, ansonsten genieße ich momentan die Sonne und eine ganze Woche ganz alleine für mich. Herrlich!