Nach 1600km in zwei Tagen sind wir gestern wieder glücklich und kaputt daheim angekommen. Schön war’s. Der Zweck unserer Reise war, meine Schwester wieder nach Klaus auf Schloss Klaus („Fackelträger“) zu bringen. Ihr neues Zuhause seit September. Natürlich wollte ich es mir nicht entgehen lassen zu sehen, wie und wo meine Schwester so haust. Das Schloss, die Atmosphäre, die Umgebung, etc, sind einfach umwerfend. Der Morgenspaziergang auf der Schlossrunde bei eisiger Kälte und mit Sonnenschein war wunderschön. Hier ein paar Eindrücke…
Kleiner Weihnachtsgruß!
23 12 2007
Ich wünsche allen Freunden, Bekannten, Verwandten und Unbekannten
„Gesegnete Weihnachten“
und ein mit Spannung geladenes
„Neues Jahr 2008″.
May God bless y’all.
Der folgende Link beinhaltet eines meiner Lieblingslieder zu Weihnachten. „When love came down“ gesungen von Point of Grace.
Ein mir unbekannter Mensch hat dieses Lied wirklich wunderschön in Szene gesetzt.
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Schlittschuhlaufen auf’m Büscher Weiher!
23 12 2007Das hat eine langjährige Tradition im guten alten Büschergrund. Früher war fast das gesamte Dorf auf den Beinen, um ein paar Tage das Schlittschuhlaufen auf dem Büscher Weiher zu genießen. Auch unsere Familie war immer mit von der Partie. Es entwickelte sich sozusagen zum Dorfkult, sich (besonders am Wochenende) mit Kind und Kegel am Weiher zu treffen. In den letzten Jahren hatte ich nur noch höchst selten die Gelegenheit diesem Kult zu frönen. Zum einen, weil in den letzten Jahren der Winter zu warm war und das Wasser nicht zu Eis wurde. Und zum anderen, weil ich nur um die Weihnachtszeit rum im Siegerland verweilte.
Heute nun hatte ich endlich wieder das Vergnügen den Weiher mit meinen Schlittschuhen betreten zu dürfen. Es war herrlich. Schön war auch, dass wir mit vier Generationen auf dem Eis vertreten waren. Ja, sogar mein Opa mit 82 ist noch sehr gerne auf dem Eis. Natürlich war er mit Abstand der Älteste der seine Runden auf dem Eis drehte. Er ist übrigens auch derjenige, der das Eis immer auf seine Festigkeit testet und das schon seit Jahren. Wie auch immer, ich habe dann mal kurzentschlossen entschieden, dass die vier Generationen auf ein Foto müssen. Natürlich ist das nur ein kleiner Teil der Familie. Da fehlen noch ne Menge anderer Söhne, Töchter, Enkel, Enkelinnen, Schwestern, Brüder, Schwiegertöchter, etc. Trotzdem fand ich es super, dass dieses Foto so spontan entstehen konnte. Es ist doch schön, wenn man so eine große Familie haben darf. Wer hat das heute noch?!
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Gedankenanstoß – Wenn ich dement bin…
17 12 2007Momentan mache ich mir so einige Gedanken über das Thema „Alzheimer“. Für mich ist diese Thematik nicht vollkommen neu, aber ich beschäftige mich aus gegebenem Anlass sehr viel intensiver damit. Auch die Öffentlichkeit scheint sich immer mehr mit diesem Thema (oder für manche das „Schreckgespenst Alzheimer“) auseinanderzusetzen. Hat man im Alltag mit Alzheimerpatienten zu tun, dann kommt man manchmal an Grenzen und in unangenehme Situationen, die man gerne vermeiden möchte. Wie soll man sich verhalten, was soll man sagen, wie kann man helfen? Sehr häufig haben Angehörige unheimliche Schwierigkeiten sich in der Gesamtsituation zurechtzufinden.
Mir ist neulich ein sehr inhaltsvoller Zettel mit guten Denkanstößen in die Hände gefallen, den ich als sehr hilfreich empfand. Leider ist mir der Autor oder die Autoren nicht bekannt.
Gedankenanstoß – Wenn ich dement bin …
- Wenn ich dement bin, soll mein Leben einfach übersichtlich sein. Es soll so sein, dass ich jeden Tag zur gleichen Zeit das gleiche mache – auch wenn es dauert, bis ich es verstehe.
- Wenn ich dement bin, musst Du ruhig mit mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl habe, dass Du böse mit mir bist. Du sollst mir immer erzählen was Du tust.
- Wenn ich dement bin, denke daran, dass es gut für mich ist, schöne Erlebnisse zu haben.
- Wenn ich dement bin, kann ich mich wahrscheinlich nicht mehr daran erinnern, was ich gerne möchte. Dann musst Du es mit zeigen.
- Wenn ich dement bin, kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt gut mit den Fingern. Lass mich das tun!
- Wenn ich dement bin, kann ich eigensinnig und boshaft sein und schlechte Laune haben. Dann bin ich das, weil ich mich so hilflos und machtlos fühle – und das hasse ich.
- Wenn ich dement bin, bin ich leicht zu beruhigen. Nicht mit Worten, sondern indem Du ruhig bleibst und mich hältst.
- Wenn ich dement bin, verstehe ich Alternativfragen nicht. Frage kurz und mach mir nur ein Angebot.
- Wenn ich dement bin, guck mich an, berühre mich, lächle, bevor Du mit mir sprichst. Vergiss nicht, dass ich oft vergesse. Rede in normaler Lautstärke mit mir. Ich bin dement – aber nicht schwerhörig.
- Wenn ich dement bin, höre ich gern Musik. Ich habe nur vergessen, welche. Erinnere Du Dich für mich, welche Musik ich gerne gehört habe. Ich singe auch gern und kenne die Texte noch, Du musst mich nur daran erinnern und mitsingen.
- Wenn ich dement bin und schimpfe, dann geh ein paar Schritte zurück, damit ich das Gefühl habe, immer noch Eindruck machen zu können.
- Wenn ich dement bin und sage, ich will nach Hause, dann nimm mich ernst und denke daran, dass ich mich auf einer Zeitreise befinde.
DANKE
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Weihnachtskonzert mit Cae & Eddie Gauntt
9 12 2007Gestern Abend haben wir als gesamte Familie (inklusive Schwager aber ohne meine zweitjüngste Schwester) einen wunderschönen Konzertabend mit Cae und Eddie Gauntt erleben dürfen. Es war das Weihnachtsgeschenk von uns Schwestern an unsere Eltern. Dafür sind wir sogar bis nach Marburg gefahren. Es ist einfach unglaublich, wie diese beiden Künstler altertümliche, klassische und moderne Musik in Verbindung bringen können. Unterstützt wurden sie von ihrem Sohn Lukas und Florian Sitzmann.
Also, ich bin wirklich immer noch sehr beeindruckt von diesem Konzert. Obwohl ich mir ja schon die Weihnachtscd seit September immer wieder anhören musste (Dank meiner kleinen Schwester
) und diese mir schon echt sehr gut gefallen hat, ist es doch etwas ganz anderes diese Beiden live zu hören. Cae Gauntt’s Stimme fand ich ja schon immer sehr schön und ausdrucksstark. Nun durfte ich aber auch einmal die Stimme ihres Mannes kennenlernen, der schon an der Wiener Staatsoper Engagements hatte und mittlerweile seit mehr als 20 Jahren am Badischen Staatstheater in Karlsruhe tätig ist. Also seine Stimme ist ja der absolute Hammer. Da geht es einem durchs Mark und Bein.
Genial war natürlich auch die musikalische Unterstützung von Florian Sitzmann. Der kann ja auch wirklich alles begleiten, sei es mit dem Klavier, dem Cello oder seiner Stimme.
Ein wirklich gelungener Abend, der einer Wiederholung bedarf. Vielleicht im nächsten Jahr!?
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